10.07.2013

Die Schatten eines Sommers von Lia Norden

Format: Taschenbuch
Verlag: rororo
Erscheinungsdatum: 02. Mai 2013
Seiten: 256
ISBN13: 978-3499253522
Preis: € 9,99 [D]


Leseprobe: KLICK



Es ist ein ziemlich heißer Sommer, genau wie der vor 25 Jahren. Damals waren Dorit, Hanna, Marie und Fabienne noch Teenager und verbrachten jede freie Minuten miteinander. Dann allerdings passierte etwas so furchtbares, das die Freundschaft der vier auseinander riss.

Hanna hat diese Ereignisse nun in einem Roman verarbeitet, welcher ein riesiger Erfolg ist.
Kurze Zeit später wird Dorit tot aus einem See geborgen und es scheint nicht ganz klar zu sein, ob es sich hierbei um Selbstmord oder Mord handelt.
Bei Dorits Beerdigung treffen sich die Freundinnen von damals wieder. Auf jeder einzelnen von ihnen lastet die Schuld und sie müssen sich endlich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Doch was geschah damals vor 25 Jahren? Und konnte Dorit, die immer mit die Schwächste in der Gruppe gewesen war, die Schuld, die auf ihr lastete nicht mehr standhalten und entschied sich damit für den Tod?

Hinter dem Pseudonym „Lia Nordeb“ verbergen sich die drei Hamburger Autorinnen:  Cornelia Franz, Sylvia Heinlein und Katja Reider.
„Die Schatten eines Sommers“ ihr ihr zweiter Roman, der im rororo-Verlag veröffentlicht wurde.

Ich bekam dieses Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. In ihrem Monatlichen Newsletter stellten sie das Buch vor und da ich es interessant fand, bat ich um die Zusendung eines Exemplars.
Obwohl das Werk aus der Feder von gleich drei Autorinnen stammt, lässt es sich sehr flüssig lesen. Man merkt so gut wie keinen Unterschied zwischen den verschiedenen Schreibstilen.
Das Geschehen wird immer abwechselnd aus der Sicht der drei Freundinnen erzählt.

Hannah ist eher die Anführerin, sie ist sehr selbstbewusst und schön wohingegen Fabienne eher die intelligenteste der drei ist. Marie ist mehr die schüchtern und unsicher. Alle drei scheinen in Ihrer Entwicklung aber etwas zurückgeblieben zu sein, einzig Dorit, die allerdings verstorben ist, scheint erwachsen geworden zu sein.

Ich muss sagen, dass ich weder mit den Charakteren noch mit der Geschichte so richtig warm geworden bin. Zwar wollte ich schon wissen, was mit der armen Dorit passiert ist und habe das Buch auch zu Ende gelesen, aber ich musste mich am Ende doch ziemlich durch das Buch quälen. Die Charaktere sind meiner Meinung nach sehr einseitig und hätte man durchaus noch besser ausbauen können.

Insgesamt eine interessante Geschichte mit lockerem Schreibstil, wo mir ein wenig der Tiefgang der Charaktere gefehlt hat. 

Meine Bewertung:

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