29.04.2013

Schattenfreundin von Christine Drews

Format: Taschenbuch
Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum: 14. März 2013
Seiten: 288
ISBN13: 978-3404167463
Preis: € 8,99 [D]

 Leseprobe: KLICK





Gemeinsam mit ihrem Sohn Leo und ihrem Mann Thomas zieht Katrin wieder in ihre Geburtstadt Münster. Da Thomas ständig bei der Arbeit ist, bleibt der ganze Umzug allein an Katrin hängen. Und da sie noch niemanden in Münster kennt, muss sie sich auch allein um Leo kümmern. Zwar hat sie ihre Eltern in Münster, aber so ab und an wäre es nicht schlecht, auch mal eine Freundin zum quatschen zu haben. Als sie dann Tanja, die Mutter von Ben kennen lernt, mit der sie sich auf Anhieb gut versteht, glaubt Katrin eine gute Freundin gefunden zu haben.
Und dann passiert etwas Furchtbares. Katrins Vater stirbt ganz plötzlich und unerwartet.
Als am Tag seiner Beerdigung Leo krank wird, vertraut Katrin ihn Tanja an, damit sie zur Beerdigung gehen kann.
Als die Beerdingung allerdings vorbei ist, bringt Tanja den Jungen nicht zurück und Katrin erfährt, dass Tanja gar nicht die ist, für die sie sich ausgegeben hat. Für Kathrin und ihren Mann beginnt der Alptraum aller Eltern, denn Leo bleibt unauffindbar…

„Schattenfreundin“ ist der Debüt-Roman von Christine Drews. Und wie sie in einem Interview berichtet, wohl auch der Auftakt einer mindestens dreiteiligen Reihe rund um die Münsteraner Kommissarin und Psychologin Charlotte Schneidmann.

Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten und lässt sich flüssig lesen.
Die Erzählweise springt immer zwischen der Entführungshandlung, den Rückblicken in die Vergangenheit, dem Privatleben der Ermittler und den Abschnitten aus Tätersicht hin und her und bringt so die gewisse Spannung in das ganze.
Innerhalb von nur zwei Tagen hatte ich das Buch durch, was auch an dem, gerade mal 286 Seiten, kleinen Umfang gelegen haben könnte.
Doch auch wenn das Buch noch 100 Seiten mehr gehabt hätte, hätte ich wahrscheinlich auch nicht viel länger gebraucht, da es mich von der ersten Seiten an in seinen Bann gezogen und bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen hat. Es fiel mir wirklich schwer es zwischendurch mal aus der Hand zu legen.

Die Handlung kommt sehr glaubhaft rüber und der Leser hat Zeit, die einzelnen Personen in Ruhe kennenzulernen.
Die Spannung steigert sich im laufe des Buches immer mehr, bis sie sich dann am Ende, zwar in einen etwas abrupten aber durchaus spannenden Höhepunkt am Ende entlädt.

Wer hier einen blutrünstigen Thriller erwartet, hat mit „Schattenfreundin“ auf jeden Fall das falsche Buch gewählt, den dieses Buch läuft unter der Kategorie Roman und ist da, meiner Meinung nach, auch genau richtig eingeordnet.

Abschließend kann ich nur sagen, dass dieser Roman einen gelungenen Auftakt einer neuen Reihe darstellt. Aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass es noch etwas Verbesserungspotenzial für den Nachfolger gibt, auf den ich schon sehr gespannt bin.

Meine Bewertung: 

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