05.03.2013

Was fehlt, bist du von Lola Jaye


Format: Taschenbuch 
Verlag:  Wunderlich 
Erscheinungsdatum: 18. Jan. 13 
Seiten: 352 
ISBN13: 978-3805250474 
Preis: € 16,95 [D]

 Leseprobe: KLICK




Lara, die in Nigeria geboren wurde, wird mit 3 Jahren von einem englischen Ehepaar adoptiert. Die beiden kümmern sich rührend um die Kleine, trotzdem hat es Lara nicht immer leicht, in der Schule wird sie gehänselt, da sie anders aussieht als die anderen und wenn sie zusammen mit ihren Eltern unterwegs ist starren sie ständig wildfremde Menschen an.
Inzwischen ist Lara erwachsen und beruflich sehr erfolgreich, allerdings hat sie all die Jahre immer wieder das Gefühl, als würde tief in ihr drinnen etwas ganz entscheidendes fehlen. Und da sie dadurch sehr unzufrieden mit sich ist und es ihr sehr schwer fällt sich selbst zu akzeptieren, stößt sie andere Menschen immer wieder von sich weg, da sie sich einfach nicht vorstellen kann, das irgendjemand sie bedingungslos lieben kann. Als dann an ihrem dreißigsten Geburtstag auf einmal ihre leibliche Mutter Yomi vor der Tür steht, gerät ihr Leben völlig aus den Fugen. Und obwohl Lara so viele Fragen nach ihrer Herkunft hat, stößt sie auch ihre leibliche Mutter erst einmal von sich. Auch Laras Adoptivmutter ist von Yomis auftauchen nicht gerade begeistert und hat Angst, Lara zu verlieren. Doch wird es den drei Frauen am Ende vielleicht doch noch gelingen, einen Weg zueinander zu finden?

Der Roman wird aus drei Perspektiven erzählt, einmal aus der Sicht der Adoptivmutter, dann aus Yomis Sicht und natürlich aus Laras Sicht. Außerdem springt die Geschichte in der Gegenwart und Vergangenheit hin und her.
Die Geschichte hat mich sehr berührt und gefesselt und ich wollte einfach nur immer weiter lesen und wissen, wie es mit Lara nun weiter geht.
Beim lesen hatte ich  den Eindruck, dass die Autorin weiß wovon sie da erzählt, lebt sie selbst ebenfalls in London, hat allerdings auch eine Zeit lang in dem Land ihrer Vorfahren, Nigeria verbracht. Dadurch kommt ihre Geschichte sehr authentisch rüber.

Insgesamt ist es eine sehr emotionale Geschichte über die Liebe und Familie, die mir nahe gegangen ist, die mich aber auch zum nachdenken anregt hat und auch noch lange Zeit nach dem lesen bei mir in Erinnerung bleiben wird.

Meine Bewertung:

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