13.12.2012

Obendrüber da schneit es von Astrid Ruppert
















In einem Mietshaus wohnen viele verschiedene Menschen. 
Da gibt es die Familien, die Jungen, die Alten, die Geschiedenen und auch die Einsamen.
Jeder lebt sein Leben für sich alleine, doch an Heiligabend treffen all diese Menschen wie durch ein Wunder aufeinander und feiern zusammen Weihnachten,

Die Autorin gewährt dem Leser einen kleinen Blick durchs Schlüsselloch bei den  Mietern, in dem sie uns sensibel und anrührend die einzelnen Geschichten der Menschen erzählt.
Da wäre zum Bespiel das Junge Pärchen, das einen viel zu großen Baum gekauft hat und ihn nun nicht in den Baumständer bekommt, dann wäre da Waltraud mit ihrem Mann, der die Gans vergessen hat zu besorgen, woraufhin Waltraud in den Weihnachtsstreik tritt.
Oder die frisch geschiedene und nun allein erziehende Mutter, die alles versucht um ihrem kleinen Mädchen ein schönes Weihnachten zu bereiten, dabei aber selbst nicht immer ganz glücklich ist. Und noch viele andere.

Mich selbst hat das Buch zum nachdenken angeregt, wie ich Weihnachten für mich gestalten möchte. Möchte ich auch diesem „Weihnachtswahnsinn“ verfallen oder es lieber viel ruhiger und gemütlicher angehen lassen?

Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen und es hat mich auch in die gewünschte Weihnachtsstimmung gebracht. Als ich gestern durch die Fernsehzeitung blätterte, sah ich, dass am 17.12.2012 der Film zum Buch im Fernsehen laufen wird. Den werde ich mir auf jeden Fall angucken und ich bin sehr gespannt, ob er mir genauso wie das Buch zusagen wird.

Abschließend kann ich sagen, dass mich das Buch sehr unterhalten hat und wer sich ein wenig in Weihnachtsstimmung bringen möchte, für den ist diese kleine Sammlung von Alltagsgeschichten -meiner Meinung nach- genau das richtige.

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