11.10.2012

Die Puppenmacherin von Max Bentow














„Die Puppenmachrin“ ist nun der zweite Teil, in dem der Kommissar Nils Trojan die Hauptrolle spielt. Schon von dem ersten Band „Der Federmann“ war ich total begeistert und so war ich gespannt, was mich in diesem Buch erwartete.

Junge Frauen werden auf grausame Weise ermordet, indem der Mörder sie mit Bauschaum langsam erstickt und dann komplet mit dem Bauschaum einsprüht, so das sie zum Schluss in wie in einem Sarkophag daliegen wenn sie gefunden werden.
Als Nils Trojan an so einen Tatort kommt, dreht es ihm fast den Magen um und er beginnt zu ermitteln, wer hinter diesen grausamen Morden steckt.
Bei seinen Ermittlungen stößt er auf einen alten Fall, bei dem eine junge Frau tagelang in einem Keller eingesperrt und mit eben diesem Bauschaum bewegungsunfähig gemacht wurde.
Doch angeblich ist der Täter von damals bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen, woraufhin das Opfer von dem Bruder des Täters entdeckt und gerettet wurde.
Somit konnte der Täter sein Werk nicht zu Ende bringen, aber genauso wenig kann er nun der gesuchte Mörder sein.
Oder besteht die Möglichkeit, dass der Täter Karl Junker doch noch lebt oder sich eventuell ein Trittbrettfahrer ans Werk gemacht hat?
Trojan nimmt Kontakt zu dem damaligen Opfer Josephin Maurer oder auch der „Puppenmacherin“ auf, doch die scheint ihm nicht weiter helfen zu können. Zu sehr kämpft sie noch mit ihrem Trauma und der unbändigen Angst vor dem Bösen.
Als dann noch ein weiterer Mord folgt und es jemanden aus Josephins Bekanntenkreis trifft, weiß Trojan das Josephin in großer Gefahr schwebt und er gibt ihr das Versprechen, dass ihr dieses Mal nichts passieren wird, doch kann Trojan sein Versprechen auch halten?

Dieser Thriller ist wieder sehr temporeich. Die Seiten fliegen an einem vorbei und vor Spannung kann man das Buch fast nicht aus der Hand legen.
Am Anfang hat es mich schon ziemlich gegruselt und als ich gelesen habe, wie der Mörder seine Opfer umbringt, war mir ziemlich schlecht und an essen erst mal nicht zu denken. Mir ist das ziemlich nahe gegangen und unter die Haut gefahren.
Ich lese eigentlich ziemlich oft Krimis und Thriller und bei keinem einzigen habe ich nach dem Lesen so eine Angst gehabt wie bei den Büchern von Max Bentow.
Ich finde, dass der Autor die Dinge einfach so genau beschreibt, dass ich mich in die Geschichte total hineinfühlen kann, so das ich beim lesen eine Gänsehaut bekomme.
Trotzdem konnte ich das Buch nicht zur Seite legen und musste einfach weiter lesen.
Man muss einfach wissen, wer der Mörder ist und das erfährt man wirklich erst ganz zum Schluss, denn zwischenzeitlich wird man auf die ein oder andere falsche Fährte gelockt.
Trotz Gänsehaut hat mich das Buch total mitgerissen und ich bin begeistert wie auch schon vom ersten Buch des Autors. Ich kann nur sagen: Weiter so Herr Bentow und bitte ganz schnell mehr von solchen tollen Büchern.

Abschließend möchte ich noch sagen, dass alle diejenigen unter euch, die etwas zart besaitet sind udn sich schnell Angst einjagen lassen, lieber die Finger von den Bücher von Max Bentow lassen sollten, allen anderen kann ich nur ganz viel Spaß beim lesen wünschen.

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