23.08.2012

Vollmeisen von Kerstin Klein













Alice wird nicht nur von ihrem Freund verlassen sondert verliert auch gleichzeitig noch ihren Job. Und nun muss sie wieder bei Mama und Papa einziehen, keine besonders tolle Situation weder für Alice noch für ihre Eltern. Deshalb macht sich Alice gleich auf die Suche nach einem neuen Job, damit sie ihre Wohnsituation so schnell wie möglich wieder ändern kann.
Als Alice dann einen neuen Job gefunden hat, gibt es nur noch einen Haken, ihre Eltern dürfen auf gar keinen Fall erfahren um was es sich für einen Jon handelt, denn sie arbeitet jetzt in der Pornobranche.Doch das stellt sich als ziemlich schwierig herraus, ist doch ihr neuer gutaussehnder Chef Nick eigentlich ein verdeckter Ermittler, der hinter ihrem Exfreund her ist, da dieser in Drogengeschäften verwickelt zu sein scheint. Und Alice hat etwas, an dem Simon großes Intresse hat und nicht nur er. Sie schwebt in großer Gefahr doch Nick setzt alles daran, Alice zu beschützen. Doch wird ihm das auch gelingen?

Schon bei den ersten paar Seiten konnte ich nicht mehr vor lachen. Alice ist total tollpatschig, chaotisch, ständig geht etwas schief und sie tritt von einem Fettnäpfchen ins nächste. Mein Freund hat mich schon manchmal ganz komisch von der Seite angeguckt, wenn ich mal wieder lauthals loslachen musste. Das hatte ich bis jetzt eigentlich seltener bei einem Buch, dass ich so lachen musste.
Das Buch ist wirklich sehr gut und flüssig geschrieben. Es ist sehr lustig aber auch spannend und man möchte am liebsten gar nicht mehr aufhören zu lesen, da man von der Geschichte einfach mitgerissen wird.
Die Protagonisten kommen sympathisch rüber und sind mir im laufe des Buches sehr ans Herz gewachsen.
Da wäre einmal Alice Mutter, die eine Tupperparty nach der nächsten schmeißt, auch wenn diese mal im Seniorenheim stattfinden. Oder Alice Schwester, die unbedingt berühmt werden will und deshalb Alice Bodygard mimt, blöd nur, dass Alice trotzdem in die Fänge des belgischen Mafiaboss gerät und ihre Schwester gleich mit, die daran eine große Mitschuld trifft. Und dann wäre da noch Alice Vater, der sich nur in seiner Werkstatt am wohlsten fühlt und alles andere egal zu sein scheint.
Und zu guter letzt hätten wir da noch die Nachbarinnen aus dem Dorf, in dem Alice sich verstecken muss. Die gute Nachbarschaft in so einem Dorf lernt Alice schnell zu schätzen.
Und Nick natürlich, ein absoluter Traummann, aber das lest ihr am besten selbst nach.

Alles in allem kann ich sagen, ein sehr gelungenes Buch, welches mir sehr viel Freude bereitet hat. Und ich bin froh sagen zu können, dass schon im März nächsten Jahres ein neuer Teil rund um Alice und ihrer Familie erscheinen wird. Hoffentlich gibt es da auch wieder so viel zu lachen.


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