01.06.2012

Schattenblüte - Die Wächter von Nora Melling













Luisa hat Thursen wieder zurück in einem Menschen verwandelt, indem sie seinen richtigen Namen „Lars“ laut ausgesprochen hat. Nun ist Silvester und Luisa und Thursen wollen das alte Jahr hinter sich lassen und ein gemeinsames neues Leben beginnen.
Doch im Wald machen die beiden eine grausige Entdeckung, zwischen Büschen halb verdeckt liegt ein toter Junge, der allem Anschein nach von den Wölfen getötet wurde.
Luisa ist total erschüttert und  als Thursen ihr erzählt, das jeder neue Leitwolf einen Eid schwören und danach einen Menschen töten muss, ist sie total geschockt.
Auf einmal fällt Luisa auf, das sie Thursen gar nicht richtig kennt und die beiden haben immer häufiger Streit.
Als sie eines Tages mit der Bahn nach hause fährt, rettet sie einen jungen Mann mit einem Trick vor einen Schlägerei und so lernt Luisa Elias kennen, mit dem sie sich gleich super versteht und der ihr ein guter Freund wird. Während Thursen immer öfter im Wald verschwindet, flüchtet Luisa sich zu Elias, denn bei ihm fühlt sie sich sicher.
Hat die Liebe von Luisa und Thursen noch eine Chance? Und wer ist dieser Elias wirklich?
Warum versuchen die Wölfe immer wieder junge Männer umzubringen?

„Schattenblüte – Die Wächter“ ist der zweite Teil der Schattenblüten-Reihe.
Wie auch im Vorgänger, spielt sich das Geschehen in Berlin ab.
Das Cover gefällt mir wirklich gut, es ist heller gestaltet als das des ersten Teils und ich finde, dass das abgebildete Gesicht, welches nicht mehr so ernst aussieht wie beim ersten Band, auch die Stimmung im Buch widerspiegelt. Die Geschichte ist längst nicht mehr so düster wie im ersten Teil, denn während in ihm die Geschichte von starken Gefühlen wie Wut, Trauer und Hoffnung beherrscht wurde, so überzeugt der zweite Teil mit Aktion und einer spannenden Handlung, die sich im laufe der Geschichte immer weiter aufbaut bis zum absoluten Showdown am Ende des Buches.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Luisa erzählt, in der Ich-Form. Zwischendurch gibt es aber immer wieder kleine Kapitel, in denen auch Elias die Geschehnisse aus seiner Sicht erzählt.
Mit ihren kurzen und prägnanten Sätzen macht es die Autorin ihren Lesern leicht, der Geschichte zu folgen und bleibt ihrem Stil damit treu.
Abschließend kann ich nur sagen, dass „Schattenblüte – Die Wächter“ durch authentische Charaktere und einer spannenden Handlung überzeugt und ich schon sehr gespannt auf den dritten und letzten Band dieser Trilogie bin.

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