10.02.2012

Der Zorn des Skorpions von Lisa Jackson









Ich hatte ja neulich schon über den ersten Teil berichtet „Der Skorpion“. Und nun habe ich auch den zweiten Teil gelesen „Der Zorn des Skorpions“ und möchte euch davon berichten.
Mir haben beide Bücher echt total gut gefallen und ich kann sie einfach nur weiter empfehlen. Beide Bücher stehen im direkten Zusammenhang zueinander, deshalb sollte man sie auch in der richtigen Reihenfolge lesen. Denn der erste Teil ist Inhaltlich nicht abgeschlossen.

Im zweiten Teil gerät Detective Regan Pescoli in die Fänge des „Unglücksstern-Mörders“, der in Montana sein Unwesen treibt. Nachdem der Mörder seine Opfer von der Straße geholt hat, in dem er ihre Reifen kaputt schießt, pflegt er sie in seinem Versteck gesund und zerrt sie dann durch die eisige Kälte um sie nackt an einen Baum zu binden, dort lässt er sie dann erfrieren. Über ihren Köpfen hinterlässt er mysteriöse Nachrichten.
Pescolis Kollegen starten eine große Suchaktion nach ihr, in die auch das FBI involviert wird. Währenddessen kämpft sie in dem Versteck des Mörders um ihr Leben.

Immer wieder wechseln die Handlungsstränge hin und her, mal verfolgt der Leser die Gefangenschaft von Pescoli, dann landet man wieder in den Gedanken des Mörders, man darf an der verzweifelten Suche von Pescolis Kollegen nach ihr teilhaben und außerdem lernt man auch Pescolis Freund Santana kennen, der sich ebenfalls auf die Suche nach ihr macht.
Ein gekonnter Wechsel zwischen den Handlungssträngen, nämlich immer an der Stelle wo es am spannendsten ist, lässt die Spannung ins unermessliche wachsen.
Trotzdem kommt es vor, dass die Spannung zwischenzeitlich etwas abnimmt, aber dies geschieht meistens nur sehr kurz und stört auch nicht weiter, so hat man wenigstens mal kurz Zeit, durchzuatmen.
Der Leser erfährt im laufe der Geschichte immer mehr über den Mörder und seinen Beweggründen, die ihn zu den Morden treiben. Doch trotzdem bleibt die Identität des Mörders bis zum Schluss verborgen.

Während der Geschichte entwickeln sich die Charakter immer weiter und werden sehr detailliert beschrieben. Der Schreibstil ist sehr locker und flüssig, wie man es von der Autorin Lisa Jackson eigentlich auch gewohnt ist.

Im Ersten Band lag der Schwerpunkt doch ziemlich auf Pescoli, doch dieses Mal erfährt man auch mehr über das Leben ihrer Kollegin Alvarez und auch über Pescolis Ex-Mann und dessen Frau, genauso wie über die beiden Kinder Jeremy und Bianca und ihrem derzeitigen Geliebten.  Diese Einblicke runden die ganze Geschichte schön ab und stellen sie noch überzeugender da.

Abschließend kann ich eigentlich nur sagen, dass mich auch der zweite Teil vollkommen überzeugt hat. Sehr spannend, unterhaltsam und auf jeden Fall lesenswert.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen