16.01.2012

Der Skorpion von Lisa Jackson














Ein Serienmörder treibt im verschneiten Montana sein Unwesen. Er lauert Frauen an abgelegenen Berstraßen auf, schießt auf deren Autoreifen, spielt sich dann als ihr großer Retter auf und pflegt sie in einer abgelegenen Hütte. Sobald es den Frauen einigermaßen wieder gut geht, verschleppt er sie mitten in die Wildnis, wo er sie nackt an einen Baum bindet, wo die Frauen qualvoll erfrieren. Als „Signatur“ hinterlässt er einen eingeritzten Stern in die Rinde des Baums über den Köpfen seiner Opfer und einen Zettel mit den Initialen der Frauen.
Die beiden Detectives Regan Pescoli und Selena Alvarez sind mit der Aufgabe betraut, die Mordfälle zu klären. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, doch der Mörder versteht was von seiner „Arbeit“ und es lassen sich keine brauchbaren Spuren finden.
Dann bekommen die beiden Ermittlerinnen auch noch das FBI vor die Nase gesetzt. 


Bei schlechten Wetterverhältnissen macht sich die geschiedene Jillian auf den Weg nach Montana, denn sie hat einen anonymen Hinweis erhalten, dass ihr verstorbener Ex-Mann noch am leben sein soll. Und Jillia möchte der ganzen Sache auf den Grund gehen. Sie gerät mit ihrem Auto in einen Schneesturm und dann schießt auch noch jemand auf ihr Auto uns sie verunglückt schwer. Ein Mann rettet sie und bringt sie in seine einsam gelegene Hütte um sie so lange zu pflegen, bis das Wetter wieder besser wird und er Jillian in die Stadt in ein Krankenhaus bringen kann.
Doch Jillian traut dem atraktiven  aber auch rätselhaften Zane MacGregor nicht, der er scheit ihr einiges zu verschweigen.
Ist er der Serienmörder von dem auch Jillian schon gehört hat und hat er es auch auf sie abgesehen?


„Der Skorpion“ ist der erste Teil eines Zweiteilers. Er ist nicht abgeschlossen sonder hört einfach mitten in der Geschichte auf. Und das hebt die Spannung natürlich enorm.
Aber auch schon von der ersten Seite an gelingt es Lisa Jackson, eine Spannung aufzubauen, die sich durchs ganze Buch zieht und sich auf extrem hohem Niveau bewegt.
Der Roman wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt.
So erlebt der Leser den Anschlag auf Jillian aus ihrer Sicht und aus der Sicht der beiden Detectives nimmt man an den Ermittlungsarbeiten teil. Auch der Serienmörder kommt in kleinen Abschnitten zu Wort. Diese Handlungsstränge wechseln ziemlich viel hin und her und da sie meistens an den spannendsten Stellen enden, hat man als Leser das Gefühl, man muss ständig weiter lesen.


Über die einzelnen Charaktere erfährt man ziemlich viel und sie wurden von der Autorin wunderbar herausgearbeitet. Der Leser lernt die alleinerziehende Regan Pescoli kennen, die sich mit ihren Teenagerkinder, deren Allüren und ihrem nervigen Ex-Mann herumschlagen muss.
Dann wäre da Selena Alvarez, die Kollegin von Pescoli, die sich allerdings recht verschlossen gibt und über die man nicht ganz so viel erfährt, außer das sei ein Workaholic zu sein scheint.
Zum Schluss wäre da noch der rätselhafte Zane McGregor, bei dem man sich in einer Tour fragt, ob er nun der Mörder ist oder nicht.


Mich hat der Thriller total gefesselt und ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil, den ich auch schon in kürze lesen werde. Wer Lust auf Spannung, rätselhafte Charaktere und auch ein wenig Erotik hat, der kann mit diesem Thriller einfach nichts verkehrt machen.

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