02.11.2011

Ruht das Licht von Maggie Stiefvater

„Ruht das Licht“ ist der zweite Teil der Mercy Falls-Reihe.
Sam hat es geschafft, er hat den Wolf in sich besiegt und bleibt nun auch während der kalten Jahreszeit, im tiefsten Winter ein Mensch. Da Beck, der Ehemalige Rudelführer im letzten Sommer sich zum letzten Mal verwandelt hat, ist nun Sam für die neuen Jungwölfe zuständig. Und diese Aufgabe ist nicht besonders leicht, droht doch das lang gehütete Geheimnis der Wölfe aufzufliegen. Und als wären dies nicht schon genug Probleme, um die Sam sich zu kümmern hat, so wird Grace ziemlich schwer krank und immer wenn die Temperaturen wieder etwas fallen, so scheint es Grace noch schlechter zu gehen und die Wölfe im Wald heulen um ihr neues Rudelmitglied in ihrer Mitte zu holen.

Wurde der erste Teil nur aus der Sicht von Grace und Sam erzählt, so lernt der Leser in diesem Buch nun zwei neue Erzähler kennen. Dabei handelt es sich um Cole, der Leadsänger einer Band war und nun zu den Jungwölfen gehört und Isabel, die einfach nicht über den Tod ihres Bruders hinweg kommen kann.  Nicht alle Kapitel sind gleich lang und durch die abwechselnden Sichtweisen kommt richtig Leben in das Buch. Der Schreibstil der Autorin hat mir auch in diesem Teil wieder total gefallen und das Buch lässt sich einfach total gut lesen, so dass die Seiten nur so vorüberfliegen.

Grace Eltern nehmen in Band zwei eine große Rolle ein, haben sie sonst Grace ihr Ding machen lassen, so mischen sie sich nun immer häufiger ein und wollen bestimmen, was Grace zu tun und zu lassen hat. Und dadurch lernt der Leser auch an Grace eine ganz neue Seite kennen, nämlich die des rebellischen Teenagers.

Grace und Sam versuchen ihre gemeinsame Zeit in vollen Zügen zu genießen, doch beide haben auch ziemlich viele Probleme am Hals, denn während Sam immer noch Angst davor hat, sich wieder in einen Wolf zu verwandeln und es einfach noch nicht richtig glauben kann, dass er geheilt ist, so geht es Grace jeden Tag schlechter und das jagt ihr große Angst ein.

Das Buch ist viel zu schnell Zu Ende. Und mich hat es sehr traurig gestimmt aber auch neugierig gemacht auf den dritten Teil. Leider dauert es nun fast wieder ein Jahr, bis der dritte Band erscheinen wird. So lange heißt es nun warten.

Abschließend kann ich nur sagen, das der zweite Teil mir genauso gut gefallen hat wie der erste auch schon und ich die Triologie nur wärmstens empfehlen kann.

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