14.07.2011

Seelenhüter von Laura Whitcomb

Calder ist ein Seelenhüter, Seine Aufgabe ist es, die Sterbenden in den Himmel zu geleiten. Er nimmt seine Aufgabe sehr ernst und erledigt seine Arbeit gewissenhaft, doch dann trifft er an einem Todesplatz auf eine wunderschöne Frau und weil er sie nicht traurig sehen kann, schenkt er dem Jungen der im sterben liegt das Leben. Im Himmel kann Calder nur noch an diese Frau denken und als ihm dann die Chance geboten wird, den Körper eines Sterbenden zu besetzen, ergreift er diese kurz entschlossen, um der Frau nahe zu sein. Doch diese Entscheidung hat schwerwiegende Folgen, verstößt Calder mit dieser Aktion doch gegen die Gesetze der Hüter.
Der Körper, in dem Calder nun durch die Gegend spaziert gehört Grigori Rasputin und die Frau in die er sich verliebt hat entpuppt sich als Zarin Alexandra. Als er die Zarin aufsucht muss er bestürzt feststellen, dass es sich nicht wie gedacht um seine Seelengefährtin handelt und nun muss er wieder eine Weg zurück in den Himmel finden, was sich als gar nicht so einfach herausstellt. Denn Rasputins Seele ist im Reich der verlorenen Seelen ganz zufrieden und hat überhaupt keine Lust, Calder zurück in den Himmel zu folgen.
Und da Calder wegen seinem Regelverstoß nicht mehr zurück in den Himmel kann, bekommt er nun die Aufgabe von den anderen Seelenhütern, die Zarenkinder zu retten und einen neuen Begleiter zu erwählen, der Calders Lehrling werden soll.
Die Geschichte ist Anfangs noch recht vorhersehbar, doch so etwa ab der Hälfte des Buches, tappt man als Leser völlig im Dunkeln, was nun als nächste passieren wird und es kommt etwas Spannung in die Geschichte. Doch ich finde die Geschichte teilweise auch etwas langatmig und zu ruhig. Trotzdem konnte ich das Buch nicht weg legen und wollte schon ganz gerne wissen, ob es Calder am Ende schafft, wieder zurück in dem Himmel zu kommen.
Im großen und ganzen hat mir das Buch ganz gut gefallen und ich denke, wer schon „Silberlicht“ von Laura Whitcomb möchte, dem wird auch diese Geschichte auf die ein oder andere Art und Weise gefallen.

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