21.01.2011

Urbat: Die dunkle Gabe von Bree Despain






Als Grace Divine nach drei Jahren auf ihre große Liebe Daniel trifft, tut sie alles dafür, um herauszufinden, warum er damals gegangen ist. Denn eigentlich war Daniel immer ein teil der Familie Divine. Doch Graces Bruder Jude, will unbedingt vermeiden, dass Grace wieder Kontakt zu Daniel aufnimmt und würde so wie es scheint, alles dafür tun. Grace kann dieses Verhalten nicht verstehen, waren Jude und Daniel doch damals die besten Freunde. Und da sie auf die Hilfe ihres Bruders nicht zählen kann, beschließt sie auf eigene Faust herauszufinden, was in der Nacht vor drei Jahren passiert ist und warum Daniel daraufhin verschwand. Doch nicht alles was Grace erfährt klingt plausible und so kommen immer wieder neue Fragen auf und Grace muss Entscheidungen treffen, von denen sie nie geträumt hätte.
Die Familie Divine scheint eine Bilderbuchfamilie zu sein, da wäre einmal der Vater, der Pastor ist, dann die Mutter, die als Krankenschwester arbeitet und die vier Kinder. Grace und ihr großer Bruder Jude verstehen sich blendend. Die ganze Familie beteiligt sich an Ehrenamtlichen Tätigkeiten und hilft Hilfsbedürftigen, wo sie nur kann. Doch der Schein trügt, nach außen hin scheint alles super so sein, doch als plötzlich das ehemalige Pflegekind Daniel wieder in der Stadt auftaucht, scheint die Harmonie der Familie zu schwinden. Daniel und Jude waren beste Freunde, bis zu der Nacht, wo Jude Blut überströmt nach Hause gekrochen kam und Daniel von der Bildfläche verschwand. Doch niemand will Grace erzählen was damals passiert ist. Dniel ist Grace große Liebe und deshalb wird sie wie magisch von ihm angezogen und sucht immer wieder seine Nähe. Sie will endlich hinter das Geheimnis kommen, welches ihre Familie vor ihr verbirgt und dazu ist sie auch bereit, sich gegen ihre Familie zu stellen. Sie will endlich Antworten und erhoft, diese von Daniel zu bekommen.
Die Autorin schafft es über Seiten hinweg die Spannung aufzubauen und zu halten. Lange wird der Leser hingehalten, was das große Geheimnis von Daniel betrifft und immer wieder wird man auf eine neue Fährte geführt und dabei wächst die Spannung immer mehr. Alle die denken, das „Urbat“ nur wieder ein abklatsche von all den anderen Vampir-, Werwolf- oder Engelromanen ist, dem kann ich nur raten, dieses Buch zu lesen und sich eines besseren belehren zu lassen, denn Bree Despain hat ihre eigene Welt mit eigenen Ideen erschaffen, die den Leser nur so in seinen Bann zieht. Ein wirklich toller Debütroman, der den Leser auf mehr hoffen lässt. Und tatsächlich wird es eine Fortsetzung dieses tollen Buches geben. Auf Englisch ist der zweite Teil The Lost Saint: A Dark Divine Novel schon im Dezember letzten Jahres erschienen. Da bleibt nur zu hoffen, dass er in Deutschland nicht mehr lange auf sich warten lässt. Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr auf die Fortsetzung. Wer mehr über das Buch oder die Autorin erfahren möchte, dem kann ich auch die Internetseite http://www.urbat-dasbuch.de/ wärmsten empfehlen.

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