07.12.2010

Drei, die der Himmel schickt Teil 1

 









Da ja Weihnachten kurz vor der Tür steht, habe ich angefangen ein paar schöne Weihnachtsbücher zu lesen, um mich ein wenig auf Weihnachten einzustimmen. Im Moment lese ich gerade das Buch ,,Drei die der Himmel schickt“ von Debbie Macomber. Dieses Buch besteht aus zwei Geschichten und von der ersten, „Himmel hilf!“ möchte ich euch jetzt ein wenig erzählen.
Himmel hilf! von Debbie Macomber
Greg Bennett ist erfolgreicher Winzer in Napa Valley, doch nun hat ein Virus seine Weinreben befallen und so steht Greg vor dem finanziellen Ruin. Greg ist nicht unbedingt ein sympathischer Mann, denn er hat schon viele seiner Mitmenschen kräftig vor den Kopf gestoßen und so ist es auch nicht gerade verwunderlich das diese ihm seine Lage gönnen und sich über seine Probleme geradezu freuen. Weil Greg nicht mehr weiter weiß, wendet er sich in seinem Kummer mit einem Gebet an Gott.
Dieses Gebt landet bei Gabriel auf dem Tisch, doch gerade in der Vorweihnachtszeit wird der Himmel von Gebeten nur so überschwemmt und so hat Gabriel keinen Himmelgesandten mehr frei, um Greg zu helfen. Wären da nicht die drei temperamentvollen Engel Goodness, Shirley und Mercy, die nach drei Jahren Strafversetzung in den Himmelchor, nur drauf brennen, endlich wieder zur Erde geschickt zu werden. Mit mahnenden Worten, keinen Unsinn zu treiben - denn Gabriel kennt seine drei Unruhestifterinnen, die sich gerne mal von ihrer Mission ablenken lassen und von solchen Dingen wie Heußluftballons oder Flugzeugträger geradezu Magisch angezogen werden - schickt er die drei auf die Erde, um einem unglücklichen Menschen zu helfen und ihm ein schönes Weihnachtsfest zu bescheren.
Ich fand diese Kurzgeschichte ziemlich ansprechend und sie hat mich auch sehr gut unterhalten. Da ich ein Fan von dicken Büchern bin, hätte meiner Meinung nach die Geschichte ruhig etwas länger sein können. Aber ich habe ja jetzt noch die zweite Kurzgeschichte, die auch wieder von den drei Engeln handelt und die mir bis jetzt sogar noch einen Tick besser gefällt. Näheres über die zweite Geschichte (Drei Engel und ein Weihnachtswunder) werdet ihr demnächst hier lesen können.
Trotz der Kürze hat es die Autorin Debbie Macomber geschafft der Geschichte Tiefe zu verleihen und ich als Leserin war ziemlich berührt. Die Geschichte bringt einen zum nachdenken, wie man mit seinen Mitmenschen umzugehen hat, den wie heißt das bekannte Sprichwort? „So wie es in den Wald hineinruft, so schallt es auch wieder heraus“ Dies muss auch Greg Bennett lernen. Es gibt auch durchaus traurige Momente in der Geschichte aber dann erscheinen die drei Engel Shirley, Goodness und Mercy auf der Bildfläche und es gibt etwas zum schmunzeln und manchmal sogar etwas zum herzhaften lachen.
Eine wirklich wunderschöne Weihnachtslektüre, die man gut bei Keksen und warmen Tee genießen kann.

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