06.09.2010

Weiß der Himmel von dir von Alicia Bessette











Zell und Nick sind seit dem College schon das Traumpaar in dem kleinen Örtchen Wippamunk.
So war es auch ganz logisch, das die beiden heiraten und zusammen mit ihrem Windhund Capitän Ahab in ein schönes Haus ziehen.
Zell arbeitet als freiberufliche medizinische Illustratorin und Nick ist Fotograf bei der Örtlichen Zeitung.
Als Freunde von Nick beschließen, nach New Orleans zu fahren um beim wieder Auf bau der Häuser zu helfen, die dem Hurrikan Katrina zum Opfer fielen ist für Nick relativ schnell klar, das er dabei als Fotograf nicht fehlen darf. Da Zell Probleme mit ihrem Herzen hat, beschließt sie daheim zu bleiben.
Nick schreibt Zell regelmäßig Mails, in denen er ihr Fotos von dem Aufbau schickt und erklärt, wie sehr ihn die Zeit in New Orleans verändert hat. Er schreibt wie sehr er sich auf zu Hause freut, doch leider wird er dort nie wieder lebendig eintreffe, denn Nick erleidet einen tödlichen Unfall. Und nach über einem Jahr kommt Zell immer noch nicht über den Tod ihres Mannes hinweg. Doch dann tritt die neunjährige Ingrid in Ihr Leben und stellt dieses ziemlich auf den Kopf. Zusammen wollen sie an einem Kochwettbewerb in einer Kochshow teilnehmen, bei dem der Gewinner 20000 Euro gewinnen kann. Genau die Summe, die Nick New Orleans für die Aufbauarbeiten spenden wollte. Doch Igrids Vater Garret und gleichzeitig der neue Nachbar von Zell ist gar nicht begeistert von der Idee, denn was Zell bis dahin noch nicht weiß, ist das die Dame, die die Kochshow moderiert, Polly Pinch, die Mutter der kleinen Ingrid ist.

Das Buch wird aus verschiedenen Sichten geschrieben. In erster Linie wird das Buch aus Zells Sicht geschrieben, also in der Ich-Form. Aber dann gibt es immer mal wieder Teile, die aus der Sicht von EJ, einem Freund von Nick und Zell oder in der E-Mail-Form von Nick geschrieben wurden. So erfährt man viel über die Beziehung zwischen Zell und Nick und auch über die Aufbauarbeiten von New Orleans.
Das Buch gestaltet sich dadurch abwechslungsreicher und vielseitiger.

Mit ihrem einfachen Schreibstil schafft es die Autorin, eine Verbindung zwischen dem Leser und den Figuren aufzubauen.
Man leidet mit Zell mit und schließt die kleine Igrind richtig ins Herz und lacht mit den beiden gemeinsam.

Auf jeden Fall ein empfehlenswertes Buch, welches man so schnell nicht wieder vergisst.

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